Jawbone UP3 – Pulsmessung und langer Akku

Jawbone UP3 mit integrierter Pulsmessung

Der Jawbone UP3 ist der neue Activity-Tracker von Jawbone und wartet mit vielen Funktionen auf. Diese möchte ich hier vorstellen – der ausführliche Test wird dann mit dem Testgerät nachgereicht.

Neuartige Pulsmessung per bioelektrischer Impedanzanalyse

Der Tracker UP3 ist mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattet, die sich unter anderem die bioelektrische Impedanzanalyse zur Nutze machen. Über 4 kleine Metallflächen auf der Innenseite der Uhr werden neben der Herzfrequenz auch weitere Gesundheitsdaten ermittelt. Die Uhr hat allerdings kein Display und ähnelt daher leicht dem Fitbit Flex, nur mit mehr Funktionen. Jawbone plant das UP3 noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen, genauso wie weitere Farbvarianten Anfang 2015 verfügbar sein sollen. Bis dahin gibt es in Deutschland nur die Version mit einer schwarzen oder silbernen Front.

Die Messung der Herzfrequenz soll durch die Metallplättchen stromsparender sein als die Variante mit der optischen Messung, so wie sie beispielsweise die Adidas Fit Smart oder die Samsung Gear Fit durchführen. So kann neben dem Puls auch der Sauerstoffgehalt und die Leitfähigkeit der Haut ermittelt werden, was Rückschlüsse auf den Stresspegel zulässt. Durch diese unterschiedliche Messmethode und das fehlende Display soll die Akkulaufzeit bei ca. 7 Tagen liegen, also weit mehr als die Konkurrenz es mit deren Trackern schafft. Die Samsung Gear Fit musste beispielsweise schon nach 3 Tagen an die Steckdose.

Die Daten der Herzfrequenzmessung werden in drei Kategorien gruppiert, die bei körperlicher Aktivität, während der Ruhephasen und die der Frequenz während des Tages. So bekommt der Nutzer ein gutes Bild seines Gesundheitszustandes und kann an seinen Problemstellen arbeiten.

Die App als Gehirn

Wie bei vielen anderen Trackern ist die App das Gehirn und kann die Daten nach der Synchronisation mit dem Smartphone auswerten und übersichtlich darstellen. Bei Jawbone ist es die Plattform Smart Coach, die lernfähig ist und anhand der Bewegungsmuster automatisch Aktivitäten erkennt. Auch eine smarte Weckfunktion ist mit an Bord, das heißt man kann sich per Vibration in der optimalen Schlafphase wecken lassen. Zudem ist das UP3-Armband bis zu 10 Metern wasserdicht.

Das UP3 Band kann bei Amazon derzeit schon vorbestellt werden und kostet rund 180€. Der Verkauf soll in wenigen Tagen starten. Ich bin gespannt, wie sich die Uhr im Praxistest später schlägt.

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